Bestattungen im Umfeld der St. Ludgerikirche in Ehmen 20.11.2013

Spätmittelalterliche und neuzeitliche Bestattungen im Umfeld der St. Ludgerikirche in Ehmen


Urgeschichtliche Siedlungsspuren im Baugebiet Arnum aufgedeckt 13.10.2013

Siedlungsspuren aus der vorrömischen Eisenzeit und Römischen Kaiserzeit im Baugebiet „Südliche Bockstraße“ in Arnum

Am westlichen Ortsrand von Arnum soll auf einer vormals landwirtschaftlich genutzten Fläche ein neues Baugebiet „ südliche Bockstraße“ entstehen. Da aus dem direkten Umfeld des Neubaugebietes archäologische Funde bekannt waren, wurden im Vorfeld der Erschließungsmaßnahmen mehrere Suchschnitte angelegt, um das archäologische Potential der Fläche näher einzugrenzen.
mehr …


Am Sachsenbrunnen 18.09.2013

Schaut man sich die Straßennamen eines Fredenbecker Wohnviertels an, verwundern Namen wie „Am Sachsenbrunnen“, „Sachsenstraße“ oder „Sachsenstieg“. Diese Bezeichnung haben nichts mit dem heutigen Bundesland in der Südostecke Deutschlands zu tun sondern begründen sich auf Ergebnissen archäologischer Forschungen. Denn bereits vor 1.500- 2.000 Jahren war der Raum zwischen Fredenbeck und dem Deinster Mühlenbach ein begehrtes Wohngebiet.mehr …


Baubefunde und Bestattungen im Stadtkern von Eldagsen 10.08.2013

Spätmittelalterliche und neuzeitliche Baubefunde und Bestattungen aus dem Stadtkern von Eldagsen, Gemeinde Stadt Springe

Lage und Anlass der Untersuchung
Die Stadt Eldagsen liegt in einem kleinen Siedlungsraum, der im Westen und Südwesten an die Höhenzüge Kleiner Deister, Nesselberg und Osterwald stößt. Die Begrenzung nach Norden bildet die Haller, nach Südosten grenzt die Ohe diesen Bereich zum Leinetal hin ab. Im Frühjahr 2013 begann die Neugestaltung des Kirch- und Marktplatzes von Eldagsen, die auch den Neubau eines Abwasserkanales mit einschloss. Dies erforderte ausschnitthafte archäologische Untersuchungen im gesamten Umfeld der St. Alexandri Kirche, die im Zentrum des Baugeschehens lag.
mehr …


Siedlung und Bestattungen in Kirchhorst 08.08.2013

Gargruben, Brandgräber und eine kleine Siedlung aus der jüngeren Bronzezeit und älteren Eisenzeit im „südlichen Trennemoor“ bei Kirchhorst, Gemeinde Isernhagen, Region Hannover

Einleitung
Das Gewerbegebiet V – „südlich Trennemoor“ – liegt am südöstlichen Rand der Hannoverschen Moorgeest, zwischen Wietzenbruch, Edder und Oldhorster Moor im Norden und dem Altwarmbüchener Moor im Süden, auf dem südlichen Ausläufer eines flachen sandigen Rückens, der größtenteils von dem Ort Kirchhorst überprägt ist.
mehr …


Besiedlungskontinuität in Groß Fredenbeck 02.08.2013

Besiedlungsspuren von der Römischen Kaiserzeit bis zur Völkerwanderungszeit in Groß Fredenbeck

Einleitung
Bei Erschließungsarbeiten für ein Wohngebiet der Samtgemeinde Fredenbeck wurden in den 1990er Jahren Teile einer Siedlung der Völkerwanderungszeit dokumentiert. Bei der Fortsetzung dieser Erschließung durch einen Privatinvestor auf dem östlich anschließenden Acker wurden daher zuvor mehrere Sondagen angelegt, um das vorgeschichtliche Siedlungsareal einzugrenzen. Anschließend erfolgte die archäologische Untersuchung der betroffenen Fläche in der NW-Ecke des Baufeldes unmittelbar anschließend an das bereits untersuchte Wohngebiet.
mehr …


Urgeschichtliche Siedlungsgruben im Gewerbegebiet Hildesheim 15.07.2013

Siedlungsgruben aus der späten Bronzezeit und frühen vorrömischen Eisenzeit auf dem Gewerbegebiet „Nordöstlich des Landeplatzes“; Gemeinde Stadt Hildesheim, Landkreis Hildesheim

Einleitung
In unmittelbarer Nachbarschaft des Flugplatzes Hildesheim soll ein neues Gewerbegebiet erschlossen werden. Anlass dieser Maßnahme war die Erschließung des Gewerbegebietes „Nordöstlich des Landeplatzes“, das in unmittelbarer Nachbarschaft des Flugplatzes Hildesheim angelegt wird. Dazu wird eine bislang landwirtschaftlich genutzte Fläche von 211.900 m² neu erschlossen.
mehr …


Archäologische Flächenuntersuchungen in Bantorf 11.06.2013

Vorrömische Eisenzeit und Römische Kaiserzeit:
Im Zuge der Erweiterung des nördlich der Bundesstraße B 65 bestehenden Gewerbegebietes Bantorf-Nord waren archäologische Flächenuntersuchungen notwendig, obwohl aus den für die Erschließung interessierenden Flurstücken bisher keine nennenswerten vorgeschichtlichen Funde bekannt geworden waren. Bei Begleitung des Oberbodenabtrages in einem Teilbereich der Gesamtfläche – das künftige Regenrückhaltebecken III – konnten jedoch durch V. König, NLD Hannover, Keramikfragmente, Holzkohle- und Brandlehmstücke sowie zahlreiche Verfärbungen festgestellt werden.mehr …


Ausgrabungen in Verden / Aller 11.06.2013

Hohes und spätes Mittelalter:
Das mittelalterliche Verden war von einer Stadtmauer umgeben. Die Norderstadt wurde schon um 1210, die Süderstadt erst später befestigt. Mehrere Stadttore ermöglichten den Zugang. Wer aus Richtung Bremen kam, passierte das Nordertor. Reste der Fundamente wurden jetzt bei Bauarbeiten angeschnitten. mehr …


Hofanlage aus der Römischen Kaiserzeit 30.04.2013

Teil einer Hofanlage aus der älteren Römischen Kaiserzeit südlich von Dibbersen

Anlass
Im Zuge der Errichtung der Ortsumgehung Dibbersen (Bundesstraße 75n) wurden im Herbst 2012 mehrere Suchschnitte im Bereich des bereits durch Oberflächenfunde bekannt gewordenen kaiserzeitlichen Siedlungsplatzes FStNr. 63 angelegt und untersucht. Die Voruntersuchung erbrachte wenige Siedlungsbefunde, welche dieses Areal als vermutlichen Siedlungsrand auswiesen und eine flächendeckende Untersuchung notwendig machten, bevor das Bodendenkmal durch die bevorstehenden Erdarbeiten zerstört werden würde.
mehr …


Singuläres Metallobjekt vom Hitzacker-See 02.04.2013

Im Frühjahr 2012 ergab sich wegen des Baus eines Einkaufsmarktes die Möglichkeit einer archäologischen Untersuchung im bekannten Grabungsschutzgebiet am Hitzacker-See im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Bei der Grabung kooperierte die Universität Göttingen mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege und der Grabungsfirma ArcheoFirm. In den Jahren zwischen 1968 und 1994 …

Den vollständigen Artikel finden Sie hier:
Feiner, D.: „Singuläres Metallobjekt vom Hitzacker-See“, Archäologie in Deutschland, 2/2013 April-Mai, S. 49 f


Kleines Gräberfeld im Gewerbegebiet Lemke 14.03.2013

Brandbestattungen und eine Urnengrab aus der vorrömischen Eisenzeit und römischen Kaiserzeit im Gewerbegebiet Lemke, Samtgemeinde Marklohe, Landkreis Nienburg/Weser

Einleitung
Im Gewerbegebiet Lemke am südlichen Ortsausgang des Ortes Lemke gelegen wurden die Erschließungsarbeiten archäologisch begleitet. Das Untersuchungsgebiet liegt 200 m südlich des Wohlenhäuser Mühlenbaches auf einem leicht nach Süden abfallenden Gelände. In direkter Umgebung wurden bereits schon mehrere Fundstellen lokalisiert.mehr …


Siedlungsgruben aus Bronze- und Eisenzeit bei Hildesheim 22.02.2013

Wenige Siedlungsgruben aus der jüngeren Bronzezeit und älteren vorrömischen Eisenzeit beim Bau eines Regenrückhaltebeckens und eines Entwässerungsgraben aufgedeckt, Gemeinde Stadt Hildesheim, Landkreis Hildesheim
mehr …


Siedlungsspuren der vorrömisches Eisenzeit und Römischen Kaiserzeit in Hiddestorf 30.11.2012

Hiddestorf FStNr. 7, Gde. Stadt Hemmingen, Region Hannover, ehem. Reg. Bez. H

Die Erweiterung eines Neubaugebietes am Nordrand von Hiddestorf machte bauvorbereitende Untersuchungen auf der bekannten Fundstelle (s. Fundchronik 2008/09, 51 Kat.Nr. 71) notwendig. Die 2008 bei der Erschließung des ersten Bauabschnittes aufgedeckten Siedlungsspuren der vorrömisches Eisenzeit und Römischen Kaiserzeit setzten sich nach Osten fort. Im Vorfeld durchgeführte Sondagen zeigten, dass auf der rund 3 ha großen Erweiterungsfläche mit Siedlungsbefunden in wechselnder Dichte gerechnet werden musste. mehr …


Teil einer Siedlung im Gewerbegebiet Uhlenbruch aufgedeckt 20.09.2012

Jungbronzezeitliche/früheisenzeitliche Siedlungsspuren im Gewerbegebiet Uhlenbruch, Gemeinde Eckerde

Lage und Anlass der Ausgrabung
Im neuerschlossenen Gewerbegebiet Uhlenbruch soll auf einer bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche ein neues Betriebsgebäude entstehen. Das Gewerbegebiet schließt direkt nordöstlich an die Stadt Barsinghausen an und liegt an den nördlichen Ausläufern des Deisters in einer leicht nach Nordosten abfallenden Hanglage.
mehr …


Pfosten und Keramikbrenngruben im Gewerbegebiet Bantorf 30.08.2012

Siedlungsbefunde der vorrömischen Eisenzeit aus dem Gewerbegebiet Bantorf Nord. Ergebnisse der Ausgrabungen vom Jahr 2012

Einleitung
Am nordwestlichen Ausläufer des Deisters und unmittelbar an dessen Nordostseite befindet sich in leichter Hang- bis nahezu ebener Lage der Ort Bantorf. Ab hier öffnet sich die Landschaft gen Norden und zum Leine-Tal hin und es schließt sich die Calenberger Börde mit ihren hochwertigen Böden an. Diese Braun- und Parabraunerden neigen besonders in diesem Gebiet aufgrund vorkommender kontinuierlicher Staunässe zur Vergleyung. Die moderne Landwirtschaft hat durch Begradigung und Kanalisation der Bachläufe sowie Drainierung versucht, dem entgegenzuwirken, was auch zur Störung einiger Befunde führte.
mehr …


Siedlungsgruben und Gräber am Südrand von Apensen 13.07.2012

Siedlungsgruben und Gräber aus der späten Römischen Kaiserzeit und Völkerwanderungszeit am Südrand der Gemeinde Apensen

Vorbemerkungen
Inmitten der flachwelligen Stader Geestlandschaft liegt unweit von Buxtehude Apensen. Hier fand am Südrand der Gemeinde Apensen im Jahr 2012 im Zuge von Erschließungsarbeiten für den Bau eines Drogerie- und Getränkemarktes eine Ausgrabung statt. Im Vorfeld der Ausgrabung wurde unter Aufsicht von D. Nösler, Kreisarchäologie Stade, zwei Ost- West- ausgerichtete Sondagen angelegt, die archäologische Befunde erbrachten, die sich hauptsächlich im östlichen Bereich der Fläche konzentrierten.
mehr …


Zwei urgeschichtliche Siedlungshorizonte bei Everloh 20.06.2012

Pfosten- und Siedlungsgruben aus der Römischen Kaiserzeit auf dem Gelände des Gutes Erichshof in der Gemarkung Everloh

Einleitung
Anlass dieser Grabung war der Neubau einer Lagerhalle für das Gut Erichshof, die sich südöstlich an eine schon bestehende Halle anschließen soll. Das Baugelände wurde vorher als Ackerland genutzt.
mehr …


Holzpfosten, Bottiche und Fässer im mittelalterlichen Hildesheim 26.05.2012

144 Hildesheim FStNr. 188 Gde. Stadt Hildesheim, Ldkr. Hildesheim, ehem. Reg.Bez.H

Im Rahmen der grundhaften Sanierung des zwischen Burg- und Ritterstraße gelegenen Teilabschnittes der Dammstraße konnte eine größere Fläche einer bereits im Vorjahr während der Verlegung einer Fernwärmeleitung entdeckten Fundstelle (s. Fundchronik 2011, 133 Kat.Nr. 188) archäologisch untersucht werden. Da die Straßenführung in diesem Bereich erst in der Nachkriegszeit begradigt worden ist – zuvor verlief die Wegeverbindung weiter südlich –, war bereits im Vorfeld der Baumaßnahme mit der Freilegung von Siedlungsbefunden v. a. in Form von Kellerfundamenten der Vorkriegsbebauung zu rechnen.mehr …