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Nordeuropäische Erdgasleitung (NEL) – Der Abschnitt Achim bis Rheden

Dienstag, 24. Mai 2011

Archäologie auf 70 km Erdgaspipeline, realisiert durch die ARGE-Archäologie-NEL-West ein Zusammenschluss der archäologischen Grabungsfirmen ArchaeoFirm Poremba & Kunze GbR und ArchaeoNet Aeissen & Görür GbR

  • Informationen und Bilder zu den einzelnen Fundstellen erhalten Sie am Ende der Seite NEL

Im Herbst 2010 fiel der Startschuss für eines der größten archäologischen Projekte Niedersachsens, die archäologische Betreuung von rund 200 km Erdgaspipeline, die sich von Hittbergen an der Elbe südlich von Hamburg und Bremen über Syke, Bassum und Twistringen bis nach Rheden zieht. Unter der fachlichen Aufsicht des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege (NLD) und in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kreisarchäologien der durchquerten Landkreise organisieren archäologische Grabungsfirmen vor Ort die Ausgrabungen. Der rund 70 km lange Abschnitt von Achim bis nach Rheden liegt dabei in den Händen von ArchaeoFirm Poremba & Kunze GbR und ArchaeoNet Aeissen & Görür GbR, der ARGE-Archäologie-NEL-West.

Der Beginn der archäologischen Arbeiten lag einige Monate vor dem eigentlichen Bau der Erdgasfernleitung. Mehrere bekannte Fundstellen und Verdachtsflächen, ermittelt durch das Niedersächsische Landesamt und die jeweiligen Kreisarchäologien, sollten schon im Vorfeld auf ihr archäologisches Potential abgeklopft und wenn erforderlich auch zeitnah vor Baubeginn ausgegraben werden.

Im November 2010 begannen daher in den ausgewählten Streckenabschnitten die Sondagearbeiten. Schon nach wenigen 100 Metern wurde die erste Fundstelle aufgedeckt, weitere folgten. Inzwischen ist die Fundplatzanzahl auf rund 60 gestiegen.

Parallel zur Prospektion und der seit März 2011 angelaufenen archäologischen Begleitung der Erdarbeiten in den restlichen Streckenabschnitten untersuchen bis zu 10 Grabungsteams die neuentdeckten und schon bekannten Fundstellen. Seit mehreren Monaten sind über 100 Archäologen, Techniker, Facharbeiter und Grabungshelfer im Einsatz.

Der Ebstorfer Klosterhof- Eine mittelalterliche Kelleranlage in Lüneburg

Donnerstag, 17. März 2011

Der Ebstorfer Klosterhof- Eine mittelalterliche Kelleranlage in Lüneburg; J. Stammler, I. Wullschläger

In einer nur vierwöchigen Rettungsgrabung durch die archäologische Grabungsfirma ArchaeoFirm unter der Leitung der Archäologin I. Wullschläger M.A. wurden im Juni 2010 die Reste einer gewaltigen Kelleranlage aus dem 14. Jahrhundert freigelegt und dokumentiert. Diese maß ohne einen dazugehörigen Anbau und eine sogenannte „Utlucht“ ca. 11 x 33 m. Anlass für die überraschende Maßnahme war die Überbauung des Geländes durch ein Mehrfamilienhaus mit einer tief gründenen Fundamentierung und damit die aktuelle Zerstörung der noch vorhandenen Substanz des mittelalterlichen Baus. (weiterlesen…)

In der Techt – mehr als nur Gestank…

Dienstag, 08. Februar 2011

mittelalterlicher PetschaftAnlass für eine archäologische Untersuchung auf dem Eckgrundstück In der Techt/Salzbrücker Straße durch Archäologen der archäologischen Grabungsfirma ArchaeoFirm war der Neubau eines Mehrfamilienhauses in der Lüneburger Altstadt. Auf der Stadtparzelle wurden die Reste eines mittelalterlichen Hospitals, des so genannten Langen Hofes, vermutet. Während der zweimonatigen Ausgrabung, die von der Archäologin Ines Wullschläger und dem Grabungstechniker Jan Stammler geleitet wurde, konnten neben einem Fundament, das dem Hospital zuzuordnen ist, mittelalterliche Bodenbefunde und drei neuzeitliche Kloaken dokumentiert werden. (weiterlesen…)

Archäologische Ausgrabung – Stadtkern, Pattensen

Mittwoch, 10. November 2010

Ausgräber: Alexander Blank/Tobias Poremba
Zeitraum: Juli bis September 2010

3D-Modell - BrunnenIm Vorfeld der Errichtung dreier Mehrfamilienhäuser im mittelalterlichen Stadtkern von Pattensen durch meravis  konnten bei einer archäologischen Untersuchung der archäologischen Grabungsfirma ArchaeoFirm Poremba & Kunze GbR unter der Leitung von Alexander Blank und Tobias Poremba mehrere mittelalterliche Brunnen ausgegraben werden, unter anderem der hier abgebildtete Kastenbrunnen neben einem Baumstammbrunnen.

Ersterer bestand aus drei Verschalungen, die jeweils verzapft und zusätzlich durch eiserne Nägel verbunden waren. Der Einbaumbrunnen wies zwei Lochungen auf, die wahrscheinlich zum Transport und zum Einbringen des Stammes mittels Seilen gebohrt wurden. Die Brunnenunterkanten wurden erfasst, erbrachten allerdings keine besonderen Funde. Der Kastenbrunnen ist stratigraphisch jünger als der daneben liegende Baumstammbrunnen. Neben diesen beiden Brunnen konnten insgesamt noch vier weitere Baumstammbrunnenergraben werden.

Mehrere Hundert Bestattungen

Dienstag, 02. November 2010

Bestattungen in NW-SO-RichtungDie im September unter der Leitung von S. Agostinetto – Grabungsfirma ArchaeoFirm - begonnenen Arbeiten auf dem Andreasplatz in Hildesheim erbrachten bisher in einem nur kleinen Ausschnitt über 100 Bestattungen unterschiedlicher Zeitstellung. Neben einem Kopfnischengrab, das wahrscheinlich in das Mittelalter zu datieren ist, sind die Sargreste weiterer Bestattungen häufig nur noch als dünnes Band erhalten.

KopfnischengrabEs konnten bisher bis zu acht Lagen von Bestattungen dokumentiert werden, die von der dichten Belegung des innerstädtischen Friedhofes bis in das 19. Jh. hinein zeugen. Interessant ist die Aufgabe der Ost-West-Ausrichtung der Bestattungen in bestimmten Lagen sowie nahe der sich nördlich anschließenden Friedhofsmauer, deren Verlauf durch die Begleitung anderer baulicher Maßnahmen auf diesem Teil des Friedhofs bekannt ist.

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Mächtige Fundamente auf dem Gelände der Domäne Marienburg

Montag, 23. August 2010

Fundament_Domäne_MarienburgIm Zuge des Umbaus und der Erweiterung der Domäne Marienburg wurden im heutigen Gartenbereich Tiefbauarbeiten notwendig, die archäologisch von der Grabungsfirma ArchaeoFirm begleitet wurden. Auf diesem Areal liegt – noch heute erkennbar – die frühere Wallanlage der Domäne, die durch die Erdarbeiten partiell zerstört zu werden drohte. (weiterlesen…)

Spätbronzezeitliche Urnenbestattungen und eine mit Keramik ausgekleidete Grube am westlichen Stadtrand von Barsinghausen

Mittwoch, 31. März 2010

1. Vorbemerkungen

Im März 2010 wurden im Zuge der Erschließung des Neubaugebietes „Neue Bergwiese“ in der Gemarkung Barsinghausen von Fachkräften der archäologischen Grabungsfirma ArchaeoFirm 11 Sondagen angelegt, die das gesamte Baufeld erfassten. Die archäologische Voruntersuchung wurde durch die Stadtentwicklungsgesellschaft Barsinghausen SGB auf Empfehlung des Niedersächsischen Landesdenkmalamtes für Denkmalpflege NLD aufgrund der topografischen Lage und einiger bekannter Fundstellen in unmittelbarer Nachbarschaft veranlasst, um eine fachgerechte Sicherstellung und Bergung eventuell auftretender archäologischer Substanz zu gewährleisten. Im Zuge dieser Prospektion konnten mehrere neuzeitliche Eingrabungen, spätbronzezeitliche/früheisenzeitliche Gruben und einige stark zerpflügte Urnenbestattungen erfasst und dokumentiert werden.

2. Topographische und naturräumliche Situation

Das Baufeld „Neue Bergwiese“ liegt am westlichen Rand Barsinghausens, direkt am Fuße des Deisters. Das Gelände fällt leicht nach Nord ab und wird im westlichen Bereich von einer Nord-Süd verlaufenden Senke durchzogen, die den ehemaligen Lauf des Bullerbachs kennzeichnet. Das Erschließungsgebiet wird im Süden durch die Rudolf-Hess-Straße und im Norden durch einen Feldweg begrenzt. Westlich und östlich schließen sich landwirtschaftlich genutzte Flächen an.

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Sondagearbeiten in der Wedemark

Dienstag, 22. Dezember 2009

Raseneisensteinvorkommen dicht unter dem Oberboden

Im Vorfeld des Neubaus eines Molkerei- und Verwaltungsgebäudes mit Kühllager wurden am 14. und 15.12.2009 in der Wedemark archäologische Sondagearbeiten von ArchaeoFirm durchgeführt. Zu diesem Zweck wurde zunächst entlang der westlichen Grenze des zu bebauenden Areals auf etwa 50 m Länge und etwa 6 m Breite der Oberboden durch einen Kettenbagger mit zahnlosem Böschungslöffel abgezogen. (weiterlesen…)

ArchaeoFirm im Internet

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Unsere neue Homepage geht im neuen Jahr an den Start. Wir freuen uns über Ihr Feedback.

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Presse-Echo

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Die ersten Funde spornen an

Archäologie aus der Praxis: Unter dem Marktplatz liegt ein Goldschatz

PDF-Format Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 03.11.2011


Archäologische Funde zeigen: Gehrden war Sitz der germanischen Oberschicht

Vor 1.800 Jahren lebte hier ein „Big Man“

„Mittelstand Café“
CON Calenberger Online News
Neue Presse 22.09.2011


Aktuelles aus der Landesarchäologie / Niedersachsen

Frühe Germanen auf 40.000qm

PDF-Format Archäologie in Deutschland AID Juli/August 2011 – 5|11 – S. 49


Aktuelles aus der Landesarchäologie / Niedersachsen

Wasser für die Stadt

PDF-Format Archäologie in Deutschland AID Mai/Juni 2011 – 3|2011 – S. 54


Sensationelle Funde beim Bau der gigantischen Erdgasleitung in Norddeutschland entdeckt.

Ein Glücksfall für die Wissenschaft. Archäologen schwärmen von Riesenchance.

PDF-Format Oldenburgische Volkszeitung und Münsterländische Tageszeitung 23.05.2011


Fundamente des Nordertors und/oder der mittelalterlichen Stadtmauer in Verden entdeckt.

Archäologen legen auch uralte Findlinge und Straßenpflaster aus dem Mittelalter frei.

PDF-Format Verdener Aller-Zeitung vom 26.02. und 02.03.2011


Freilegung eines alten Friedhofs im Zentrum von Hildesheim, zwischen Zuckerhut und St.-Andreas-Kirche

Das Team von ArchaeoFirm findet mehrere Skelette

PDF-Format Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 16.10.2010


Ausgrabungen im ehemaligen “Städtischen Klosterhof” in der Lüneburger Altstadt

Alte Kellergewölbe ungeahnten Ausmaßes unter der “Rübekuhle”

Quadrat / Magazin für das Leben in Lüneburg, September 2010


Grabungsfirma ArchaeoFirm legt das mittelalterliche Pattensen frei

Stadtkern Pattensen: Mehrere Brunnen gefunden

Hallo Sonntag vom 22.08.2010


Forscher retten 600 Jahre Geschichte

Archäologen graben bei Bauprojekt in Lüneburg Schätze von vor 1355 aus
PDF-FormatLandeszeitung Lüneburg 05.06.2010 und Lünepost 03.07.2010


ArchaeoFirm gräbt nach Germanensiedlung bei Gehrden

Ton, Steine, Scherben – Funde aus spätrömischer Zeit

Neue Presse vom 29.04.2010


Grabungsfirma ArchaeoFirm untersucht Wohngebiet auf historische Bedeutsamkeit

Neue Bergwiese: Bullerbach ist Zeichen für potentielle Siedlungstätigkeit

Deister-Leine Zeitung vom 05.03.2010


Archäologe gräbt im Baugebiet

Bergwiese in Barsinghausen: Alter Bachverlauf deutet auf alte Siedlung hin – auffällige Bodenverfärbungen

Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 05.03.2010


Archäologen suchen nach den Spuren historischer Gebäude

Gedenkstätte Ahlem erinnert an Schicksale

Hannoversche Allgemeine und Neue Presse/Regionsjournal vom 02.12.2009